lexikon-kirche.de

 A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M  N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   XYZ 

Startseite

Gabriel

Galaterbrief

Galiläa

Garten Eden

Garten Gethsemane

Gastfreundschaft

Gebet

Gebet des Herrn

Gebetshaltungen

Gebote

Geister

Geist Gottes

Gelobtes Land

Gemeinde

Gemeindebezirk

Gemeindebrief

Gemeindeglied

Gemeindereferent

Gemeindeversammlung

Gemischte Ehe

Genesis

Genfer Konvention

Gerhardt, Paul

Gesalbter

Gesangbuch

Gethsemane

Glaubensbekenntnis

Gläubigentaufe

Gleichgeschlechtliche
Partnerschaft

Gleichnis

Glocken

Gloria

 

Mehr G

Kontakt

© Rechtliches

Zurück: zu F   Weiter: Gnade - Guter Hirte

 

Buchstabe G Gabriel bis Gloria

Die Auflösungen stehen zwischen den Anfürungszeichen!

 

 

" Gabriel "

Er ist einer der wenigen Engel, die in der Bibel mit Namen genannt sind. Auch im Islam spielt er eine bedeutende Rolle; er brachte Mohammed den Koran. Im Judentum und Christentum gehört er zu den Erzengeln, die zur engsten Umgebung Gottes gehören. Er kündigte dem Zacharias die Geburt Johannes des Täufers an und der Maria die Geburt Jesu (Lukas 1).

Immanuel   Raphael
Sanctus     Gabriel

Siehe auch: Erzengel

 

 

" Galaterbrief "

Mit diesem Sendschreiben erklärte Paulus seinen Gegnern, warum Christen nicht beschnitten sein müssen. Er machte deutlich, dass Christen durch ihren Glauben und nicht durch das starre Einhalten von Gesetzen erlöst werden. Er sandte den Brief an Gemeinden in der damaligen römischen Provinz Galatien. Diese Landschaft liegt heute in der Türkei. Es ist einer der Briefe des Neuen Testaments.

Römerbrief    Chronik
Galaterbrief   Losung

 

 

" Galiläa "

Das alte Palästina, in dem Jesus lebte und wirkte, bestand aus einem nördlichen und einem südlichen Teil. Dazwischen lag wie eine Mauer das Land der andersgläubigen Samariter, auch Samaritaner genannt. Im südlichen Teil lagen die Städte Bethlehem, Jericho, Jerusalem. Zum Norden gehörten die Städte Nazareth, Kapernaum und der See Genezareth. Der Süden hieß Judäa. Dies ist dagegen der Name für den nördlichen Bereich.

Babel                       Galiläa
Mesopotamien        Jahwe

Jesus wirkte in beiden Teilen, also im nördlichen und südlichen Teil Palästinas. Er hatte kein Problem damit, mitten durch das Land der gefürchteten Samariter zu wandern. Er nahm sie sogar in Schutz, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt.

 

 

" Garten Eden "

An diesem wunderbaren, fruchtbaren Ort wohnten die ersten Menschen So berichtet es die Bibel im Buch Genesis. Eine andere Bezeichnung für diesen Garten ist Paradies. Obwohl im Buch Genesis (1. Buch Mose) beschrieben ist, dass hier die Flüsse Euphrat und Tigris flossen, ist es bisher nicht gelungen, die Lage dieses Ortes genau zu bestimmen. Sicher ist, dass er in dem Gebiet des heutigen Irak lag.

Garten Gethsemane   Heiliges Land
Vision                       Garten Eden

Das Wort Paradies kommt aus dem Griechischen. Es wurde für die griechische Übersetzung des Alten Testaments (aus dem Hebräischen) benutzt. / Siehe auch: Eden

 

 

" Garten Gethsemane "

Es ist der Garten am Ölberg bei Jerusalem. Hier verbrachte Jesus seine letzte Nacht mit Gebeten. Hier wurde er von Judas verraten und von den Soldaten gefangen genommen.

Garten Eden                  Jenseits
Garten Gethsemane      Sanhedrin

Siehe auch: Gethsemane  Ölberg

 

 

" Gastfreundschaft "

Dies ist in der Bibel eine bedeutende Tugend. Sie galt im vorderen Orient, wo sich das Alte Testament abspielt, und ebenso bei den Griechen und dann bei den Germanen. Selbst einzelne Feinde, die in der Fremde ohne Familie und Stamm hilflos waren, konnten sich darauf verlassen. Es ist der unbedingte Schutz, den man einem Fremden bot.

Gastfreundschaft     Nächstenlieb
Gnad                       Toleranz

 

 

" Gebet "

Es sind eigene Worte oder ein vorgegebener Text. Es sind Bitten, Klagen, Lob oder Dank. Diese verschiedenen Anliegen sind oftmals miteinander verbunden. In nahezu allen Religionen dient diese Form des lauten oder stillen Sprechens dazu, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Es ist das Gespräch mit Gott. Es beginnt üblicherweise mit einer Anrede wie Großer Gott und endet mit dem Amen.

Kreuzesworte              Gebet
Glaubensbekenntnis   Vaterunser

Mit dem „Vater Unser“ hat Jesus uns ein Mustergebet gegeben. Es steht Matthäus 6, Verse 9 bis 13.

 

 

" Gebet des Herrn "

Es wurde von Jesus höchstpersönlich als Mustergebet formuliert. „So sollt ihr beten“, kommentierte er es. Es steht im Matthäusevangelium, im 6. Kapitel. Wir alle kennen es unter der Bezeichnung Vaterunser. Dieser weniger gebräuchliche Name zeigt, dass es von Jesus, dem Herrn, wie man ihn nannte, stammt.

Nizänum                Fürbittgebet
Gebet des Herrn    Elftes Gebot

Siehe auch: Vater Unser / Auf unserer Website zur Gottesdienstgestaltung einformiert ein ganzes Kapitel zum Vaterunser im christlichen Gottesdienst

 

 

" Gebetshaltungen "

Das Beten wird zumeist mit bestimmten Gesten verbunden. Dazu gehören das Falten der Hände und das Aneinanderhalten beider Handflächen, das Formen der Hände zu einer Schale, das Stehen wie das Knien. Dies ist der Oberbegriff für solche körperlichen Ausdrucksweisen während eines Gebets.

Gebetshaltungen       Knien
Selbstbekreuzigung   Konkordat

Siehe auch: knien

 

 

" Gebote "

Wir kennen sie insbesondere aus der Bibel, dem Alten sowie Neuen Testament. Das fünfte Buch Mose (Deuteronomium) enthält Hunderte solcher Regeln. Es sind verpflichtende Verhaltensregeln. Die biblischen, so sagt man, sind Gottes Wille.

Perikopen     Gebote
Sakrament    Losungen

 

 

" Geister "

Sie kommen in der Bibel als böse Wesen vor. Da finden wir anstelle dieses deutschen Wortes auch die gleichbedeutende Bezeichnung Dämonen. Sie versuchen Menschen in ihre Gewalt zu bringen. Sie haben übernatürliche Kräfte, gegen die der Mensch allein hilflos ist. Doch der gute Geist Gottes ist stärker als sie alle zusammen.

Götzen   Konfis
Teufel     Geister

Dies sind Bibelstellen, wo Geister erwähnt sind: Matthäus 7,22, Markus 1,34, Lukas 8,2, Johannes 8,48.

Siehe auch: Dämonen

 

 

" Geist Gottes "

Als die Erde noch wüst und leer war, schwebte er über den Wassern, so beschreibt es die Schöpfungsgeschichte ganz zu Beginn der Bibel. Jesus sah ihn nach seiner Taufe wie eine Taube auf sich herabfahren (Matthäus 3,16); und wir Christen sind überzeugt, dass er mit der Taufe auch in unser Leben kommt. „Die von ihm getrieben sind“, steht im Römerbrief, „die sind Gottes Kinder.“

Man kann ihn nicht anfassen, und er ist doch als mächtige Kraft wirksam. Dies ist die Bezeichnung, die im Alten Testament vorherrscht. Heute sagen wir eher Heiliger Geist. Wörtlich aus dem Alten Testament übersetzt heißt er „Wind Gottes“ oder „Hauch Gottes“.

Wunder       Geist Gottes
Weihrauch   Messias

Siehe auch: Heiliger Geist

 

 

" Gelobtes Land "

Gott versprach es Abraham und seinen Nachkommen als neue Heimat. Es sollte das Paradies ersetzen, aus dem die ersten Menschen vertrieben waren. Gott versprach Mose, ihn zu diesem Ort zu führen, an dem Milch und Honig fließt. Mose zog mit seinem Volk durch die Wüste, um es zu suchen und schließlich auch zu finden.

Reich Gottes    Morgenland
Hosea             Gelobtes Land

Gott spricht: „Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt (2 Mose 3,8)“

 

 

" Gemeinde "

Christliches Leben vollzieht sich in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Diese Gemeinschaft braucht Organisation. Große organisatorische Einheiten sind z. B. die Evangelische Kirche in Deutschland oder ein katholisches Bistum.

Dagegen ist dies die kleinste organisierte Einheit des christlichen Zusammenlebens. Sie ist vor Ort verantwortlich für den Gottesdienst, für die Amtshandlungen wie Taufe oder Trauung, für Unterricht,Seelsorge und Diakonie.

Heilige Familie   Gemeindebezirk
Gemeinde          Vatikan

 

 

" Gemeindebezirk "

Es ist üblich, Kirchengemeinden mit hoher Gemeindemitgliederzahl bzw. großer räumlicher Ausdehnung in solche Einheiten zu teilen. In der evangelischen Kirche ist diesen kleineren Einheiten in der Regel jeweils eine eigene Pfarrstelle zugeordnet, es bestehen hier Gemeinderäume und oftmals auch eine eigene Kirche mit regelmäßigem Gottesdienstangebot.

Propstei                Randgemeinde
Gemeindebezirk    Wallfahrtsort

Auch die Bezeichnung Pfarrbezirk ist verbreitet.

 

 

" Gemeindebrief "

In dieser Publikation findet man Informationen und Berichte über die Gemeindearbeit, wichtige Anschriften und Telefonnummern, Termine von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Dieses Medium für die Öffentlichkeitsarbeit erscheint in den meisten Kirchengemeinden regelmäßig, zumeist vierteljährlich.

Hiobsbotschaft         Gemeindebrief
Wort zum Sonntag   Wochenspruch

 

 

" Gemeindeglied "

Der Apostel Paulus verglich die Gemeinschaft der Christen mit einem Leib und seinen Gliedern. Er wollte damit deutlich machen, wie sehr Christen miteinander verbunden sind. So ist „Mitglied“ eigentlich keine gute Bezeichnung für Angehörige einer Gemeinde, denn der Arm ist nicht Mitglied am Körper und Kirche ist kein Verein. Dennoch setzt sich für Angehörige einer Gemeinde zunehmend der Begriff „Gemeindemitglied“ durch. Dagegen ist dies eigentlich die korrekte und biblische Bezeichnung.

Pilger     Gemeindeglied
Laie       Apostel

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 12 entfaltet Paulus seine Gedanken zum Leib und seinen Gliedern.

 

 

" Gemeindereferent / Gemeindereferentin "

Zu "Gemeindereferent / Gemeindereferentin siehe Pastoralreferent

 

 

" Gemeindeversammlung "

Bei dieser Zusammenkunft der Gemeindeglieder berichtet die Gemeindeleitung über ihre Arbeit, über Erfolge, Probleme und Vorhaben in der Gemeindearbeit. Anträge, die hier an die Gemeinde­leitung gestellt werden, muss diese in den nächsten drei Monaten beraten. Die Kirchenordnung schreibt vor, dass die Gemeinde mindestens einmal im Jahr öffentlich zu einer solchen Zusammenkunft eingeladen wird.

Konzil                            Presbyterium
Gemeindeversammlung   Konfirmation

 

 

" Gemischte Ehe "

Der offizielle kirchliche Begriff für diese Form der Ehe ist Bekenntnisverschiedene Ehe bzw. Konfessionsverschiedene Ehe. Umgangssprachlich hat sich aber diese Bezeichnung durchgesetzt. Damit ist eine Ehe gemeint, in der ein Partner evangelisch und der andere katholisch ist.

Ökumenische Trauung    Gemischte Ehe
Unierte Kirchen              Versöhnung

 

 

" Genesis "

Dieses biblische Buch erzählt die Geschichten von der Schöpfung der Welt, von der Vertreibung der ersten Menschen aus dem Paradies, der Sintflut, dem Turmbau zu Babel. Hier wird über Abraham, Isaak, Jakob und Josef berichtet. Dies ist die theologische Bezeichnung für dieses 1. Buch Mose. Sie bedeutet zu deutsch: Ursprung bzw. Anfang, denn dieses Buch beginnt mit den Worten „Am Anfang“.

Einzug                       Genesis
Schöpfungsbericht     Deuteronomium

 

 

" Genfer Konvention "

Im Jahr 1864 unterzeichneten in Genf offizielle Abgesandte von zwölf Staaten eine Vereinbarung, in welcher Regeln zum Umgang mit Verwundeten und Kriegsgefangenen festgelegt wurden. Auch der Schutz von Sanitätern und  Krankenhäusern in Kriegsgebieten wurde festgeschrieben. Dies ist der Name für diese Vereinbarung, die Grundlage des Internationalen Roten Kreuzes ist.

Genfer Konvention       Katechismus
Herrnhuter Losungen   Jüngstes Gericht

Die Genfer Konventionen des IRK wurden auf drei weiteren Konferenzen (1906, 1929 und 1949) überarbeitet und ergänzt. Am 8. Juni 1977 verabschiedete das IRK in Bern zwei Zusatzabkommen, um Zivilisten in internationalen und nationalen Konflikten zu schützen.

Siehe auch: Deutsches Rotes Kreuz

 

 

" Gerhardt, Paul "

Im 17. Jahrhundert, zur Zeit des 30-jährigen Krieges, lebte dieser evangelische Pfarrer. 140 Texte für Kirchenlieder hat er gedichtet. Viele seiner Lieder stehen im Evangelischen Gesangbuch. Die Schrecken des 30-jährigen Krieges und persönliche Schicksalsschläge haben seine Texte beeinflusst, die dennoch Trost und Gotteslob ausdrücken. 

Er gehört neben Jochen Klepper und Martin Luther zu den bedeutendsten Dichtern evangelischer Kirchenlieder. „Ich steh an deiner Krippen hier“ stammt vom ihm wie auch „Befiehl du deine Wege“, „ Du meine Seele, singe“, „Nun danket all und bringet Ehr“ oder das Sommerlied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“.

Franz von Assisi   Johann Sebastian Bach
Paul Gerhardt       Junker Jörg

Geboren wurde er 1607 in Gräfenhainichen. Erst nach dem 30-jährigen Krieg erhielt er eine Pfarrstelle, wurde aber 1667 seines Amtes enthoben, weil er als Lutheraner nicht die reformierte Konfession des Großen Kurfürsten annehmen wollte. Er starb 1676 in Lübben (Spreewald). Mit jeweils 12 bis 15 Strophen sind seine Lieder besonders lang.

 

 

" Gesalbter "

Dies ist ein Ehrentitel, der zur Zeit des Alten Testaments nur Königen zustand. Das Wort zeigt an, dass der König von einem Propheten zum König gesalbt wurde und so in besonderer Weise unter dem Segen Gottes stand. Im Neuen Testament wird dieser Titel auf Jesus angewandt. Das hebräische Wort dafür ist Messias und das griechische Christus. Dies ist die deutsche Übersetzung.

Gesalbter       Patron
Erzengel        Hirte

Siehe auch: Christus / Messias

 

 

" Gesangbuch "

Bis zur Reformation sangen in den Gottesdiensten nur die Priester und Chöre; die Gemeinde blieb stumm. Daher kannte man und brauchte man ein solches Buch nicht. Erst die Einführung des Gemeindegesangs durch Martin Luther machte es notwendig. Die katholische Kirche in Deutschland hat seit langem eine einheitliche Ausgabe, das Gotteslob. Seit 1996 haben sich auch die evangelischen Kirchen auf ein gemeinsames geeinigt.

Gotteslob      Gesangbuch
Wochenlied   Präludium

Das Evangelische Gesangbuch ist bekannt unter dem Kürzel EG. Es enthält die Lieder, die von der Gemeinde während des Gottesdienstes gesungen werden. 

Siehe auch: Evangelisches Gesangbuch

 

 

" Gethsemane "

Dies ist der Ort, an dem Jesus seine letzte Nacht verbrachte. Hier betete er: „Abba, mein Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir.“ Hier wurde er gefangen genommen. Es ist ein Garten am Fuße des Ölbergs bei Jerusalem.

Gethsemane   Garten Eden
Paradies         Palästina

Der Ort ist auch als Garten Gethsemane bekannt. In diesen Bibelstellen wird Jesu Ringen im Garten Gethsemane beschrieben: Markus 14,36 und Matthäus 26,36. Gethsemane (auch Getsemani) heißt wörtlich Ölkelte

Siehe auch: Garten Gethsemane / Ölberg

 

 

" Glaubensbekenntnis "

In jedem unserer Gottesdienste wird üblicherweise ein solcher Text gesprochen. Er fasst zusammen, was wir Christen glauben. Derartige Glaubensaussagen beginnen in der Regel mit den Worten „Ich glaube“, was auf Lateinisch credo heißt. Daher ist Credo der Fachausdruck für solche Texte. Doch bekannter ist diese deutsche Bezeichnung. 

Wochenspruch          Testament
Glaubensbekenntnis   Gebet

Als Credo im evangelischen Gottesdienst wird zumeist das Apostolische Glaubensbekenntnis gesprochen.

Sieh auch: Apostolisches Glaubensbekenntnis / Nizänum / Credo

 

 

" Gläubigentaufe "

Die Taufe ist das Sakrament, ohne das keine christliche Kirche auskommt. Darin besteht Einigkeit. Unterschiedlich beantworten die Kirchen die Frage nach dem Alter der Täuflinge. Während in den meisten Kirchen die Säuglingstaufe üblich ist, taufen andere den Jugendlichen bzw. erwachsenen Menschen. Er soll die Taufe selbst wünschen.  So praktizieren es die Baptisten. Diese Bezeichnung für diese Taufpraxis macht deutlich, dass Glaube des Menschen die Voraussetzung für seine Taufe ist. Ein anderer Begriff ist Erwachsenentaufe.

Salbung                Gläubigentaufe
Gnadenzuspruch   Jugendweihe

Siehe auch: Erwachsenentaufe / Taufe

 

 

" Gleichgeschlechtliche Partnerschaft "

Nach staatlichem Recht können zwei Frauen bzw. zwei Männer eine Verbindung eingehen, die in Rechten und Pflichten der Ehe gleichkommt. Die Kirchen bieten keine Trauungen für diese Paare an; doch in besonderen Gottesdiensten können sie gesegnet werden. Dies ist die Bezeichnung für das Zusammenleben von zwei Männern bzw. von zwei Frauen in einer eheähnlichen Form.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaf       Ehe
Monotheistische Religion                   Bann

 

 

" Gleichnis "

Es gibt verschiedene Literaturgattungen, wie z. B. Roman, Gedicht oder Märchen. Auch dies ist eine Literaturgattung. Dabei wird eine Lebensweisheit in einer kurzen Erzählung bildhaft veranschaulicht.

Jesus benutzte gern solche kleinen, ausgedachten Geschichten. Auf diese Weise brachte er die Zuhörenden zum Mitdenken, Weiterdenken und auch zum Umdenken. Er erzählte z. B. vom „Verlorenen Sohn“, um etwas über die verzeihende Liebe Gottes auszusagen. Ist eine solche Geschichte lang und ausgeschmückt, so kann man sie auch Parabel nennen; doch für die kurzen lehrhaften Geschichten Jesu ist diese Bezeichnung treffender und bekannter.

Lesung       Urgeschichten
Gleichnis    Edikt

 

 

" Glocken "

Sie sind seit dem 8. Jahrhundert im Christentum verbreitet. Sie gaben die Tageszeit an, als nur wenige Menschen eine Uhr besaßen; sie warnten vor Unwetter oder feindlichen Angriffen.

Sie gaben auch die Hinrichtung von Verurteilten bekannt; daher stammt die Redewendung: Sein letztes Stündlein hat geschlagen. Heutzutage machen sie öffentlich bekannt, dass gerade jemand beerdigt wird oder in der Kirche eine Trauung stattfindet. Ebenso rufen sie zu den Gottesdiensten.

Posaunen    Glocken
Orgel             Apokryphen

 

 

" Gloria "

Dieser Lobgesang gehört in den Eröffnungsteil christlicher Gottesdienst. Heute wird er zumeist mit deutschem Text gesungen und beginnt mit „Ehre sei Gott in der Höhe“. Benannt ist dieser festliche Hymnus aber nach seinem Anfangswort in lateinischer Sprache.

Wochenlied     A capella
Agape              Gloria

Der lateinische Text lautet „Gloria in excelsis deo“. Es ist der Lobgesang, den die Engel anstimmten, als sie in der Weihnachtsnacht die Hirten auf dem Feld über die Geburt Jesu unterrichteten. Wir haben ein gesondertes Kapitel zum Gloria, auch Großes Gloria genannt

Siehe auch: Hymnus

 

 

Zum Seitenanfang

Werbung

 

 

Hand zeigt runter

Das Buch

lexikon-kirche.de
gibt es als dickes Buch
für 7,95 Euro

Buchcover: Ratelexikon Religion

Blick ins Buch

 

224 Seiten = 7,95 Euro:

Weltbild

buch.de

 

 

Mit Kindern, Jugendlichen uns Senioren haben wir überlegt, was ein Christ wissen sollte! Wir haben dieses Religionslexikon daraus gestaltet. Das sind z.B. Fragen auf die Sie hier unter G eine antwort finden:

Welche Rolle spielt der Erzengel Gabriel in der Bibel und warum ist er auch im Islam und Judentum bedeutsam?

Wo lag der Garten Eden? Ist der Garten Eden das Paradies, von dem die Bibel spricht?

Wo verbrachte Jesus vor dem Verrat durch Judas und der Gefangennahme seine letzte Nacht?

Warum ist Gastfreundschaft und Freundlichkeit Fremden gegenüber eine christliche Tugend?

Wo in der Bibel sind Geister und Dämonen beschrieben?

Warum ist der Begriff Gemeindemitglied für die Mitglieder christlicher Kirchen eigentlich falsch; warum ist Gemeindeglied die korrekte Bezeichnung?

Wann entstand das Deutsche Rote Kreuz und was hat die Genfer Konvention damit zu tun?

Wer war Paul Gerhardt? Hintergründe seiner Biographie!

Wo ist der Garten Gethsemane?

Gibt es in der evangelischen oder katholischen Kirche eine Trauung oder eine Segnung für gleichgeschlechtliche Paare, also für homosexuelle Lebensgemeinschaften?